In Zürich getroffen Gordana Mijuk ⋅ Die Gentechnologie könnte das Dürre-Problem Indiens lösen, wenn die Forschenden bloß nicht von Aktivisten behindert würden, schrieb die Wirtschaftszeitung »Wall Street Journal« unlängst. Dabei nennt das renommierte Blatt eine Aktivistin beim Namen: Vandana Shiva. – Sie trägt einen Sari, ihre Stirn schmückt ein Bindi, ein roter Punkt. Wir sitzen in einem Saal des Hotels Greulich im Zürcher Kreis 4. Vandana Shiva hört sich die Auszüge aus dem Artikel gelassen an.
Ökologische Kompetenz als Weg zur Erneuerung unserer Gemeinschaften
Im Zentrum der ökologischen und sozialen Krise, die wir heute erleben, steht eine einfache und doch revolutionäre Wahrheit: Biodiversität ist Leben. Sie ist nicht nur die Grundlage unserer Ernährung, unserer Böden, unserer Gesundheit, unserer Landschaften und unserer...