Das Stickstoffproblem in der Landwirtschaft

Blogbeitrag Vandana Shiva | Das Stickstoffproblem in der Landwirtschaft

Wir brauchen eine Verringerung des Einsatzes von chemischen Düngemitteln, wobei die chemische Industrie für die durch sie verursachte Umweltverschmutzung zahlen muss, anstatt die Landwirte zu kriminalisieren, die durch die industrielle Landwirtschaft in die chemische Tretmühle geraten sind.

Das Stickstoffproblem in der Landwirtschaft ist ein Problem, das durch synthetische Stickstoffdünger aus fossilen Brennstoffen verursacht wird. Stickstoffdünger tragen sowohl bei ihrer Herstellung als auch bei ihrem Einsatz zur Verschmutzung der Atmosphäre und zum Klimawandel bei.

Die Herstellung von Kunstdünger ist sehr energieintensiv. Für ein Kilogramm Stickstoffdünger wird das Energieäquivalent von zwei Litern Diesel benötigt. Die bei der Herstellung von Düngemitteln verbrauchte Energie entsprach im Jahr 2000 191 Milliarden Litern Diesel und wird den Prognosen zufolge bis 2030 auf 277 Milliarden steigen. Dies trägt maßgeblich zum Klimawandel bei, was jedoch weitgehend ignoriert wird. Für ein Kilogramm Phosphatdünger wird ein halber Liter Diesel benötigt. [1]

Stickstoffdünger emittieren außerdem das Treibhausgas N2O (Lachgas), das das Klimasystem 300-mal stärker destabilisiert als CO2.

Neun planetarische Grenzen (Steffen et al. 2015)
Neun planetarische Grenzen (Steffen et al. 2015)

Das lineare, auf fossilen Brennstoffen basierende System der extraktiven Landwirtschaft führt zum Bruch ökologischer Prozesse und planetarischer Grenzen. Die drei planetarischen Grenzen, die bis in eine Gefahrenzone hinein überschritten wurden, sind die biologische Vielfalt, – insbesondere die genetische Vielfalt – sowie die Phosphat- und Stickstoffverschmutzung durch chemische Düngemittel. Die schwerwiegendsten Verletzungen der planetarischen Grenzen sind auf die mit fossilen Brennstoffen betriebene, chemieintensive industrielle und globalisierte Landwirtschaft zurückzuführen: die Störung der Integrität von biologischer und genetischer Vielfalt, die zu deren Verlust und zum Aussterben von Arten führt, sowie die biochemischen Stickstoff- und Phosphorkreisläufe, die durch großflächige Monokulturen und den großflächigen Einsatz chemischer Pestizide entstehen. Die Erosion der genetischen Vielfalt und die Überschreitung der Stickstoffgrenze haben bereits ein katastrophales Ausmaß erreicht. Alle drei Überschreitungen sind auf das chemieintensive, fossile Brennstoffe verbrauchende Industriemodell der Landwirtschaft zurückzuführen. 93 % der Kulturpflanzen sind verschwunden.

Die wissenschaftliche und gerechte Antwort auf das Stickstoffproblem besteht in der Umstellung von der mit fossilen Brennstoffen betriebenen chemischen Landwirtschaft auf eine biodiverse, ökologische und regenerative Landwirtschaft. Chemiefreie Lebensmittel sind gut für die Gesundheit des Planeten und der Menschen. [2]

Die unwissenschaftliche, ungerechte und undemokratische Antwort auf das von der chemischen Industrie geschaffene Stickstoffproblem besteht darin, die Landwirte zu reduzieren, anstatt die Abhängigkeit von chemischen Düngemitteln zu verringern, wie es in den Niederlanden geschieht. [3]

Um den Einsatz von chemischen Düngemitteln zu verringern, müssen Regierungen die Düngemittelindustrie für die Stickstoffverschmutzung regresspflichtig machen und Subventionen von der industriellen auf die ökologische Landwirtschaft umleiten. Landwirte für die Verbrechen der chemischen Industrie zu bestrafen, ist unfair und ungerecht. Wir brauchen mehr Landwirte, nicht weniger, um die Erde durch eine Wirtschaft der Fürsorge und Zugehörigkeit zu regenerieren und echte Lebensmittel zu produzieren, die die Gesundheit des Planeten und unsere Gesundheit regenerieren.

Es gibt eine dystopische Vision von einer Zukunft der »Landwirtschaft ohne Bauern«, dafür mit einer digitalen Landwirtschaft, mit größeren Betrieben, mehr Düngereinsatz und einem stärkeren Verlust an biologischer Vielfalt.

Milliardäre wie Bill Gates schaffen eine »Landwirtschaft ohne Bauern« und fördern gleichzeitig den verstärkten Einsatz synthetischer Düngemittel, was das Stickstoffproblem noch verschärft.

Gates fördert Stickstoffdünger und chemieintensives GVO-Soja als Rohstoff für im Labor hergestellte künstliche Lebensmittel, die als »pflanzen-basiert« bezeichnet werden. [4]

Quelle: Gates Notes
Quelle: Gates Notes

Das Rezept des Milliardärs besteht darin, noch größere chemieintensive Monokulturen mit synthetischen Stickstoffdüngern künstlich zu düngen, die Lachgas, ein Treibhausgas, freisetzen.

In völliger Leugnung der Klimawissenschaft und der Bodenökologie setzt Gates den »chemischen Hokuspokus« fort, wenn er sagt, dass wir mehr Dünger verwenden müssen.

»Um Nutzpflanzen anzubauen, braucht man tonnenweise Stickstoff – viel mehr, als man in der Natur je finden würde. Durch die Zugabe von Stickstoff wird Mais bis zu drei Meter hoch und produziert enorme Mengen an Saatgut.« [5]

Diese Aussage ist wissenschaftlich und ökologisch falsch.

Der Boden ist ein lebendiges System. Es gibt mehrere Wege, den Boden und den Bodenstickstoff zu regenerieren und den Stickstoffkreislauf zu heilen.

Ein lebendiger Boden geriet ein ganzes Jahrhundert lang in Vergessenheit, mit sehr hohen Kosten für Natur und Gesellschaft. Boden wurde als »leerer Behälter« definiert, in den man synthetische Düngemittel schütten konnte, die fälschlicherweise als Quelle der Bodenfruchtbarkeit angesehen wurden. »Brot aus Luft« war der Slogan nach der Entdeckung des Haber-Bosch-Verfahrens zur Fixierung von Luftstickstoff durch Verbrennung fossiler Brennstoffe. Es entstand die Illusion, dass wir keinen Boden bräuchten.

Es gab die übertriebene Behauptung, dass Kunstdünger die Nahrungsmittelproduktion steigern und alle ökologischen Grenzen, die der Landwirtschaft durch den Boden gesetzt sind, beseitigen würde. Heute mehren sich die Beweise dafür, dass Kunstdünger die Bodenfruchtbarkeit und die Nahrungsmittelproduktion verringert und zu Wüstenbildung, Wasserknappheit und Klimawandel beigetragen haben. Sie haben tote Zonen in den Ozeanen geschaffen.

Das Verfahren zur Herstellung von Sprengstoff durch Verbrennung fossiler Brennstoffe bei hoher Temperatur zur Fixierung von atmosphärischem Stickstoff wurde später zur Herstellung von chemischen Düngemitteln verwendet.

Justus von Liebig, der Vater der organischen Chemie, war der erste Wissenschaftler, der die Rolle des Stickstoffs in den Pflanzen erklärte, der aber schnell von der Gier nach Kommerz vereinnahmt wurde. Es entstand eine neue Industrie für die externe Zufuhr von Stickstoff, die als »Wachstumsstimulanzien« bezeichnet wurde. Empört über die Verfälschung seiner wissenschaftlichen Erkenntnisse, schrieb er 1861 ein Buch mit dem Titel »Ueber die Entwickelung des landwirthschaftlichen Gewerbes und den Einfluss der Wissenschaft auf dieselbe«.

Liebigs Buch war die Stimme eines wahren Wissenschaftlers, der seine Wahrheit vor den Verzerrungen einer Pseudowissenschaft schützte, die von kommerziellen Interessen geschaffen wurde. Er schreibt: »Ich dachte, es würde ausreichen, die Wahrheit zu verkünden und zu verbreiten, wie es in der Wissenschaft üblich ist. Schließlich begriff ich, dass dies nicht richtig war und dass die Altäre der Lüge zerstört werden müssen, wenn wir der Wahrheit eine faire Chance geben wollen.« Die Wahrheit, die Liebig verteidigte, war, dass der Boden lebendig ist und sein Leben von der Wiederverwertung abhängt, oder was Sir Albert Howard in seinem Buch »Mein landwirtschaftliches Testament« fast ein halbes Jahrhundert später »Das Gesetz der Rückführung« nannte. Die Lüge, die er zerstören wollte, nannte er den »chemischen Hokuspokus«, der besagt, dass man dem Boden ständig Nährstoffe entziehen kann und nichts zurückgeben braucht, um »hohe Erträge« zu erzielen. [6]

Der Verkauf von mehr Düngemitteln ist gut für die Profite der chemischen Industrie, aber er ist nicht gut für den Boden oder das Klima. Er verstößt gegen das natürliche Gesetz der Rückführung. Und es verwehrt den Landwirten die ökologischen Alternativen, den Stickstoff im Boden zu regenerieren und zu erneuern.

Die Landwirte haben das Stickstoffproblem nicht geschaffen. Das Problem ist von der chemischen Industrie verursacht worden. Nach dem Verursacherprinzip muss die chemische Industrie für die Verschmutzung aufkommen. Die Landwirte sind die Verbraucher von Düngemitteln, nicht die Hersteller. Sie sind Opfer eines chemieintensiven industriellen Landwirtschaftssystems ebenso wie die Artenvielfalt von Pflanzen und Tieren und die Verbraucher, deren Gesundheit durch von industrieller Ernährung verursachten chronische Krankheiten degeneriert. Der Planet und die Menschen brauchen mehr Landwirte, nicht weniger.

Die Landwirte zu opfern, um das Stickstoffproblem zu lösen, ist unehrlich, weil es die Landwirte für ein Problem verantwortlich macht, das von der chemischen Industrie geschaffen wurde. Es ist unehrlich und inkonsequent zu sagen, dass die Landwirtschaftsbetriebe reduziert werden müssen, während der Einsatz von chemischen Düngemitteln weiter gefördert wird, wie es Gates, die chemische Industrie und die Regierungen tun.

Während die chemische Industrie den Mythos verbreitet, dass chemische Düngemittel für die Nahrungsmittelproduktion notwendig seien und den Hunger bekämpften, haben sie durch die Förderung von Monokulturen die biologische Vielfalt zerstört und durch die Zerstörung der biologischen Vielfalt des lebenden Bodens zur Versteppung der Böden beigetragen. Durch die Zerstörung der organischen Substanz im Boden wird die Fähigkeit des Bodens, Feuchtigkeit zu speichern, beeinträchtigt, sodass eine intensive Bewässerung erforderlich wird, wodurch der Stickstoff- und Phosphorkreislauf weiter gestört wird.

Unsere Forschung und Praxis bei Navdanya in den letzten zwei Jahrzehnten zeigt, dass die regenerative ökologische Landwirtschaft den Stickstoff im Boden aufbaut, während synthetische Düngemittel ihn aufbrauchen. [7]

Tabelle „Auswirkungen der kontinuierlichen Bewirtschaftung auf den Boden bei biologischer (rechts) und chemischer (links) Bewirtschaftung“
Tabelle »Auswirkungen der kontinuierlichen Bewirtschaftung auf den Boden bei biologischer (rechts) und chemischer (links) Bewirtschaftung«

Die Verringerung des Düngemitteleinsatzes führt nicht zu Ertragseinbußen. [8]

Je mehr Stickstoffdünger verwendet wird, desto mehr muss davon eingesetzt werden, denn Stickstoffdünger tötet die lebenden Organismen im Boden.

Die Düngewirkung hat drastisch abgenommen. Sharma und Sharma (2009) berichteten über den Rückgang der Düngewirkung in den letzten 30 Jahren von 13,4 kg Getreide pro kg Nährstoff im Jahr 1970 auf 3,7 kg Getreide pro kg Nährstoff im Jahr 2005 in bewässerten Gebieten. Nach Biswas und Sharma (2008) waren 1970 nur 54 kg NPK/ha erforderlich, um etwa zwei t/ha zu erzeugen, während 2005 etwa 218 kg NPK/ha eingesetzt wurden, um denselben Ertrag zu erzielen (N = Stickstoff, P = Phosphor, K = Kalium; Anm. d. Ü.).

Chemische Düngemittel führen zu einem Rückgang der Produktivität, weil sie die Gesundheit des Bodens zerstören. Innerhalb von dreieinhalb Jahrzehnten ist die Produktivität von 48 kg Nahrungsmittelgetreide/kg NPK-Dünger in den Jahren 1970-71 auf zehn kg Nahrungsmittelgetreide/kg NPK-Dünger in den Jahren 2007-08 zurückgegangen. [9]

Da synthetische Düngemittel auf fossilen Brennstoffen basieren, tragen sie zur Unterbrechung des Kohlenstoffkreislaufs bei. Aber sie stören auch den Stickstoffkreislauf. Und sie stören den Wasserkreislauf, da die chemische Landwirtschaft zehnmal mehr Wasser als der ökologische Landbau benötigt, um die gleiche Menge an Lebensmitteln zu erzeugen, und sie verschmutzen zudem das Wasser in Flüssen und Meeren.

Hülsenfrüchte binden Stickstoff gewaltfrei im Boden, anstatt die Abhängigkeit von synthetischen Düngemitteln zu erhöhen, die durch das Erhitzen fossiler Brennstoffe auf 550 Grad Celsius gewaltsam hergestellt werden. Kichererbsen können bis zu 140 kg Stickstoff pro Hektar binden und Taubenerbsen bis zu 200 kg Stickstoff pro Hektar, beide gewaltfrei und natürlich.

Durch die Rückführung organischer Stoffe in den Boden wird der natürliche Stickstoffgehalt des Bodens erhöht. Eine kürzlich von uns durchgeführte Studie zeigt, dass ökologischer Landbau den Stickstoffgehalt des Bodens je nach Kultur zwischen 44 und 144 % erhöht.

Da Kriegsexpertise kein Wissen über die Funktionsweise von Pflanzen, Böden und ökologischen Prozessen liefert, wurde das Potenzial der biologischen Vielfalt und der ökologischen Landwirtschaft vom militarisierten Modell der industriellen Landwirtschaft völlig ignoriert. [10]

Um das Stickstoffproblem zu lösen, müssen wir die biologische Vielfalt in der Landwirtschaft wiederherstellen.

Die Landwirtschaft begann nicht erst mit der grünen Revolution und synthetischen Stickstoffdüngern. Ob es sich um die auf Vielfalt basierenden Systeme Indiens handelt – Navdanya, Baranaja – oder die drei Schwestern (Kürbis, Mais und Bohnen; Anm. d. Ü.), die von den indigenen Völkern Nordamerikas angepflanzt wurden oder um das uralte Milpa-System Mexikos: Bohnen und Hülsenfrüchte waren für die agrarökologischen Systeme der Ureinwohner lebenswichtig.

Sir Albert Howard, der als Vater der modernen Landwirtschaft bekannt ist, schreibt in »Mein landwirtschaftliches Testament«, in dem er die Landwirtschaft im Westen mit der in Indien vergleicht:

»Mischkulturen sind die Regel. In dieser Hinsicht haben die Landwirte des Orients die Methode der Natur übernommen, wie sie im Urwald zu sehen ist. Der Mischanbau ist vielleicht am weitesten verbreitet, wenn das Getreide der Hauptbestandteil ist. Kulturen wie Hirse, Weizen, Gerste und Mais werden mit einer geeigneten Hülsenfrucht gemischt, manchmal einer Art, die viel später reift als das Getreide. Die Taubenerbse (cajanusindicus), die vielleicht wichtigste Hülsenfrucht des Ganges-Alluviums, wird entweder mit Hirse oder mit Mais angebaut… Hülsenfrüchte sind weit verbreitet. Obwohl die westliche Wissenschaft erst 1888, nach einer 30 Jahre dauernden Kontroverse, die wichtige Rolle der Hülsenfrüchte für die Anreicherung des Bodens als erwiesen anerkannte, hatten die Bauern des Ostens aus jahrhundertelanger Erfahrung dieselbe Lektion bereits gelernt.« [11]

Pflanzliches Eiweiß aus Hülsenfrüchten ist auch das Herzstück einer ausgewogenen, nahrhaften Ernährung für Menschen. Die wohlwollende Bohne ist ein zentraler Bestandteil der mediterranen Ernährung. Die indische Esskultur basiert auf »dal roti« und »dal chawal«. Urad, moong, masoor, chana, rajma, tur, lobia, gahat waren unsere Grundnahrungsmittel. Indien war der größte Produzent von Hülsenfrüchten in der Welt. Und unsere Proteine sind reich an Nährstoffen und schmecken köstlich.

Doch Hülsenfrüchte wurden durch die Monokulturen der Grünen Revolution und jetzt durch die Ausbreitung der Monokulturen von Bt-Baumwolle verdrängt.

Das Stickstoffproblem, das durch synthetische Stickstoffdünger verursacht wird, ist real. Bauern zu entwurzeln ist eine falsche, gewaltsame und ungerechte Lösung. Regierungen, die die Düngemittelindustrie subventioniert und gefördert haben, müssen nun öffentliche Steuergelder in eine regenerative, chemiefreie Agrarökologie umleiten. Neue Agrarökologie-Schulen müssen für Landwirte geöffnet werden, damit sie über einen Zeitraum von drei bis fünf Jahren den Übergang zur ökologischen Landwirtschaft vollziehen können. Wir brauchen demokratische Debatten über die Verwendung öffentlicher Gelder, die dem Gemeinwohl und nicht der privaten Gier dienen. Da sich die Art und Weise, wie wir unsere Lebensmittel anbauen, auf unsere Gesundheit und die Gesundheit des Planeten auswirkt, müssen sich Erzeuger und Verbraucher von Lebensmitteln zusammentun, um die Gesundheit des Bodens und der Menschen zu regenerieren.

Lebendiger Boden ist die Antwort auf das Stickstoffproblem. Um lebendigen Boden zu regenerieren, brauchen wir Regeneratoren. Landwirte sind die Hüter und Bewahrer des Bodens. Wir müssen in der Landwirtschaft eine neue Kultur der Bodenpflege schaffen. Die Bauern loszuwerden ist ein Ausrottungs- und Vernichtungsprojekt, das in freien, demokratischen und gerechten Gesellschaften keinen Platz hat.

Quellenangaben:

[1] Shiva V., Soil Not Oil, 2008

[2] Shiva V., »Agroecology and Regenerative Agriculture: Sustainable Solutions for Hunger, Poverty, and Climate Change«, Synergetic Press, 2022
https://synergeticpress.com/catalog/agroecology-and-regenerative-agriculture-sustainable-solutions-for-hunger-poverty-and-climate-change/

[3] Gus Camille, »Police Fire on Dutch Farmers Protesting Environmental Rules«, POLITICO, 6 July 2022
https://www.politico.eu/article/police-fire-dutch-farmer-protest-nitrogen-emission-cut/

[4] Gates Bill, »Why I Love Fertilizer« Gatesnotes.Com
https://www.gatesnotes.com/Development/Why-I-love-fertilizer

[5] Gates Bill, How to avoid a Climate Disaster, Allen Lane, 2021 – pg 123

[6] »Wahre Landwirtschaft ist durchgeistigt und beseelt.« Dieser Satz stammt von Justus von Liebig, dem »Erfinder« des Stickstoff-(Kunst-)Düngers, der sich schon zu Lebzeiten vehement gegen die kurzsichtige, einseitige Anwendung seiner wissenschaftlichen Entdeckungen wandte und diese »Altäre der Lüge … zertrümmern« wollte. Das gesamte Vermächtnis dieses missbrauchten Wissenschaftlers ist nach wie vor ein zeitgeschichtliches Dokument ersten Ranges und hier vollständig nachzulesen: Link zum Buch

[7] Navdanya, »Seeds of Hope, Seeds of Resilience«, 2017
https://navdanyainternational.org/publications/seeds-of-hope-seeds-of-resilience/

[8] Harvey Fiona and Fiona Harvey Environment correspondent, »Using Far Less Chemical Fertiliser Still Produces High Crop Yields, Study Finds«, The Guardian, 27 June 2022
https://www.theguardian.com/environment/2022/jun/27/using-far-less-chemical-fertiliser-still-produces-high-crop-yields-study

[9] Aulakh, M. S. and Benbi, D. K. 2008. Enhancing fertiliser use efficiency. In Proceedings of FAI Annual Seminar 2008, 4-6 December, 2008. The Fertilizer Association of India, New Delhi, India. pp. SII-4 (1-23).
Subba Rao, A. and Reddy, K. S. 2009. Implications of soil fertility to meet future demand: Indian scenario. In Proceedings of the IPI-OUAT-IPNI International Symposium on Potassium Role and Benefits in Improving Nutrient Management for Food Production, Quality and Reduced Environmental Damages, Vol. 1 (Eds. MS Brar and SS Mukhopadhyay), 5-7 November 2009. IPI, Horgen, Switzerland and IPNI, Norcross, USA. pp. 109-135.

[10] Navdanya, »Pulse of Life«, 2016
https://navdanyainternational.org/publications/pulse-of-life-the-rich-biodiversity-of-edible-legumes/

[11] Sir Albert Howard, An Agricultural Testament, pg 13

Originalartikel auf Navdanya International erschienen am 7.7.2022

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