Deutsche Premiere des Films über die alternative Nobelpreisträgerin Vandana Shiva: 1.000 Menschen erlebten die Aktivistin hautnah.
»Ikone der Globalisierungskritik« oder »Saatgut-Retterin« – die Inderin Vandana Shiva hat bereits viele Zuschreibungen erhalten. Wegen ihres Kampfes gegen Saatgut-Großkonzerne und gegen den Einsatz von Gentechnik in der Landwirtschaft wurde sie zur Umweltaktivistin, Ökofeministin und Trägerin des Alternativen Nobelpreises (Right Livelihood Award). Für viele ist sie damit eine »philosophisch-spirituelle Instanz«, die mit ihrer besonnenen, aber bestimmten Art eine besondere Verehrung beim Publikum auslöst. Dies war auch am Sonntagabend in der Messehalle in Freiburg zu spüren. Etwa 1.000 Menschen kamen zur Filmvorführung über ihr Leben mit anschließender Podiumsdiskussion. Die Aktivistin hautnah erleben zu können, quittierten sie mit begeisterten Zwischenrufen und Standing Ovations.